|
Schaetzungsweise bekennen sich heute 24
% zum katholischen Glauben, 22 % zum
prostentantischen, 20 % zum Islam, mit
steigender Tendenz.
Jeder 2. Mozambiquaner ist Animist und
verbindet die Narturreligion mit dem
Islam oder dem Chtistentum.
In Mozambique, so schaetzt die
„Deutsche Stiftung Weltbevoelkerung“ ,
sind 1,4 Mio Menschen HIV infiziert.
Hauptsaechlich Frauen.
Nur 10,4 % der Bevoelkerung sind aelter
als 50 Jahre alt. Die Lebenserwartung
liegt fuer Maennern bei 40 Jahren und
bei Frauen bei 38 Jahren.
Ein flaechendeckendes Gsundheitswesen
ist noch heute ein grosses Manko. Nach
der Unabhaengigkeit 1974 verliesen die
meisten portigiesische Aerzte das Land,
nur 85 blieben. In den groesseren
Staedten, die ueberwiegend entlang der
Kueste liegen, gibt es heute Kliniken.
Ausserhalb groesseren Ansiedlungen gibt
es nur eine Grundversorgung.
Die „Curandeiros“, traditionelle Heiler
geniessen heute noch (wieder) grosses
Ansehen und werden staatlich
gefoerdert. Ihre Mdizein besteht aus
Kraeuter, Samen, Wurzeln,
Schlangenhaeute, Schildplatt, unsw. Im
verborgenen arbeiten Vetisch-Heiler,
die von Kritikern als Aberglaube und
Hexerei abgetan werden.
10 % der Landflaechen werden nur
landwirtschaftlich, ausschlieslich Hack
und Pflugkultur, genutzt. Durch Kredite
und Bildungsprogrammen soll die
Produktivitaet gesteigert werden. Oft
haben Duerren und Ueberschwemmungen
Ernteausfelle von Reis, Mais und Hirse
zu Folge.
Die wichtigsren landwirtschaftlichen
Erzeugnisse fuer den Export sind,
Baumwolle, Cashewnuesse und Zuckerrohr.
Dei Cashewnuesse Mozambiques zaehlen zu
den Besten der Welt. Viehwirtschaft
wird nur wenig betrieben, weil weite
Gebiete wegen der Tsetsefliege nicht
genutzt werden koennen. 40 000
selbstaendige Fischer betreiben an der
Kueste noch traditionellen Fischfang,
die Haelfte fuer die Eigenversorgung und
lokale Maerkte.
|